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Die Deutsche Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG) ist der in § 122 SGB V ausgewiesene Spitzenverband der Praxiskliniken. Sie vertritt somit offiziell die Interessen der Praxiskliniken des Standards wie ihn § 115, Abs. 2, Satz 1 SGB V seit 1989 vorsieht, gegenüber der Gesundheitspolitik in Bund und Ländern, gegenüber Krankenkassen und gegenüber anderen Verbänden.

Ihre Mitglieder sind zugelassene Leistungserbringer aller Fachrichtungen sowohl für ambulante als auch für stationäre Leistungen. Für letztere manövrierte sie der Gesetzgeber allerdings in einen politischen Hinterhalt, weil er ihr die Leistung vorschreibt, ihr aber die Vergütung dafür verweigert.

Ein umfangreiches, transparentes Qualitätsmanagement ist die Voraussetzung für die Mitgliedschaft in unserem Verband. Der Aufwand für diesen hohen Standard ist kostenintensiv, wird freiwillig erbracht und von Kostenträgern und politisch Verantwortlichen ignoriert, bei gleichzeitigem weitgehend erfolglosem Versuch, unseren Standard in andere Sektoren verpflichtend und mit finanzieller Unterstützung zu übertragen.

Wir fordern deshalb die politisch Verantwortlichen auf, endlich den Text des SGB V für die Praxisklinik umsetzbar zu gestalten, damit sich die Einrichtung so entwickeln kann, wie es spätestens jetzt nach der Verabschiedung des Krankenhausreformgesetzes notwendig wäre, um nicht mehr zeitgemäß ausgerichtete Krankenhäuser mangelnder Qualität durch Praxiskliniken zu ersetzen, anstatt von schwammigen Begriffen wie Gesundheitszentren mit allen Unterarten zu träumen, während sich gleichzeitig qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung auf dem Lande verläuft.